Aufbau in Tischtennis-Oberliga geerdet

Niederlagen in Biederitz und Hettstedt

Am Wochenende Heimspiele gegen Schott Jena 2 und Sponeta Erfurt

 

Mit zwei ernüchternden Niederlagen kehrte das Tischtennis-Team des SV Aufbau Altenburg von ihren Auswärtsspielen am vergangenen Wochenende zurück. Das Match gegen die DJK Biederitz wurde mit 5:9 verloren und tags darauf setzte es beim MSV Hettstedt beim 6:9 die zweite knappe Niederlage.

Dabei träumte manch Einer nach den überzeugenden Siegen gegen Dresden und Zella-Mehlis schon von einem Festsetzen in oberen Tabellenregionen.

Letztlich bestätigten sich jene Prognose, dass die Ausgeglichenheit der Mitteldeutschen Oberliga heuer besonders krass ausfällt. Über Sieg und Niederlage entscheiden oft nur minimale Momente, Big-Points auf der einen oder minimale Aussetzer auf der anderen Seite.

Dabei startete Aufbau in beiden Spielen erfolgversprechend und führte nach der Doppelrunde jeweils mit 2:1. Doch das bisher überzeugende obere Paarkreuz mit Wandachowicz und Smirnow spielte an beiden Tagen gegen ihre hoch motivierten Gegner etwas glücklos und steuerten jeweils nur einen Zähler zum Gesamtergebnis bei. Im Leistungslimit, aber mit Luft nach oben, bewegten sich Mosslly und Kibala, während Wohlfahrt und Fehrle nahezu chancenlos agierten.

Schon am kommenden Wochenende hat das Team Gelegenheit, die Scharte auszuwetzen. Besondere Brisanz erfährt dabei das Match am Samstag, 27.10.2018 ab 18:00 Uhr in der Friesenhalle. Beim Spiel gegen den ungeschlagenen SV Schott Jena 2 gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit dem Altenburger Philip Schädlich und den Ex-Aufbauer Marius Marth, schließlich soll auch eine zu deutliche Heimpleite vom Vorjahr korrigiert werden. Tag 2 der Thüringen-Derbies lässt dann am Sonntag ab 13:00 Uhr den TSV Sponeta Erfurt mit deren Spitzenspieler Kaczmarek (2400 QTTR-Punkte) und einigen Bekannten aus Thüringenliga-Zeiten in der Friesenhalle aufschlagen.

Das Altenburger Publikum kann sich also auf ein spannendes Tischtennis-Wochenende freuen und ist zu beiden Spielen herzlich eingeladen.

 

Michael Rüger